Windberg Klasse 7 - Franz-Xaver-Witt-Grund- und Mittelschule

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Windberg Klasse 7

Schulleben

Windberger Stuhlstreit konnte friedlich beigelegt werden

Die 7.Klasse der Mittelschule Walderbach brach zusammen mit ihrer Klassenleiterin Martina Haase und ihrem Schulleiter Walter Modschiedler für drei Tage in die Jugendbildungsstätte Windberg zum Sozialkompetenztraining auf. Während dieser Zeit begleitete der Leiter der Pädagogischen Abteilung, Pater Felix, die Gruppe intensiv. Zahlreiche Aktionen, die die Gemeinschaft forderten und förderten, standen auf dem Plan. In einem aus Holz gefertigten „A" in Stelzenform stand eine Person. Mithilfe von Seilen, die am oberen Teil befestigt waren, mussten die anderen diese vorwärtsbewegen. Dabei waren genaue Abstimmung, Gleichgewichtssinn und Ausdauer gefragt. Auf einer Wippe musste sich die gesamte Klasse so platzieren, dass diese im Gleichgewicht war. Dies war gar nicht so einfach – wackelte einer zu sehr, kippte das Gerät wieder. Bei der sternenklaren Nachtwanderung ging es zur Wallfahrtskirche Heiliges Kreuz auf einen Aussichtsberg außerhalb von Windberg. Eine bewohnte Einsiedelei gehört auch dazu. Aufgrund der Witterung konnte man bis nach Deggendorf blicken. Eine besondere Herausforderung war die Überquerung des Polarmeeres. Mit nur zehn Bierkisten und ohne Bodenberührung mussten alle Schüler ans Ziel gelangen. Die zahlreichen Versuche spornten nur noch mehr an. Beim Bunten Abend wurde bei Witzen, einem Musikbattle und Quiz viel gelacht. Jedes Zimmer hatte sich dabei einen Beitrag überlegt. Ungewöhnlich war die Situation für die Jungen und Mädchen, als sie stumm Aufträge mit Stühlen ausführen mussten. Dabei kam es erst einmal zu Unstimmigkeiten, da jeder gewissenhaft seinen Part erledigen wollte. Beinahe wäre hier ein neuer Stuhlstreit ausgebrochen. Durch Zugehen, Umdenken und Miteinander konnte aber auch das gelöst werden. Die schwierigste Aufgabe war eine Konstruktion aus Papier, Strohhalmen, Schnur und Klebeband, die das Zerbrechen eines rohen Eies verhindern sollte, wenn es aus dem ersten Stock geworfen wird. Zwei Gruppen gelang dies. Insgesamt waren die Tage ein großer Erfolg. Es wurde viel miteinander gesprochen, gearbeitet, gelacht. Die Jugendlichen übernahmen Verantwortung und lernten, Konflikte konstruktiv zu lösen. Alles Schlüsselqualifikationen, die für das künftige Arbeitsleben von großer Bedeutung sind. Abschließend erhielt jeder Schüler darüber eine Bestätigung. Das abwechslungsreiche Programm und die angenehme Atmosphäre und Versorgung im Haus wurden von allen geschätzt. Manch einer wäre gerne noch länger geblieben.


 
Aktualisiert, 20.02.2018
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