Mehr Schutz und Sicherheit - Franz-Xaver-Witt-Grund- und Mittelschule

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Mehr Schutz und Sicherheit

Schulleben

Vorausgedacht für mehr Schutz und Sicherheit im Normalbetrieb


Die Walderbacher Schule setzt auf Spuckschutz in Eigenbaulösung

Eines verbindet derzeit alle Schüler, Lehrer und Eltern: Die Hoffnung nach den Sommerferien endlich in einen normalen Schulbetrieb zurückkehren zu können, ohne dabei den Schutz vor Coronainfektionen  außer Acht zu lassen. Auch in der Schulfamilie der Franz-Xaver-Witt-Grund- und Mittelschule Walderbach haben sich die Schulleiter Alexander Seidl und Alfred Lang, Sicherheitsbeauftragter Uwe Heyne und das Lehrerkollegium Gedanken gemacht, wie die Schüler im Normalbetrieb möglichst gut geschützt werden könnten. Aus einigen Ideen und mit dem handwerklichen Geschick von Hausmeister Andreas Zellner wurden Prototypen für eine mobile Plexiglasabtrennung zur Befestigung an den Schülertischen erstellt.  Der „Spuckschutz“ wurde hausintern getestet und für gut befunden.  Um die Schüler auch in vollen Klassenzimmern bestmöglich vor Infektionsgefahren abzuschirmen, erklärte sich der Schulverband Walderbach als Sachaufwandsträger gerne bereit die Herstellungskosten für die Sicherheitsabtrennungen an allen Schülertischen zu übernehmen. Die Eigenbaulösung ist wesentlich günstiger als vergleichbare Handels-modelle, die aktuell verstärkt angeboten werden. Darüber hinaus sind passgenaue, individuelle Lösungen möglich. Stellvertretend für den Schulverband kamen die beiden Bürgermeister Michael Schwarzfischer (Walderbach) und Eduard Hochmuth (Reichenbach) kürzlich zum Antrittsbesuch in der Schule vorbei und drückten kurzzeitig wieder die Schulbank, um sich persönlich von der Funktionalität der Schutzwände zu überzeugen. „Wir stehen voll hinter dieser Maßnahme, weil es allen ein Stück zusätzliche Sicherheit gibt“ bekannte Michael Schwarzfischer und lobte den Pioniergeist an der Schule. Edi Hochmuth pflichtete seinem Amtskollegen bei und betonte, es sei immens wichtig, dass die Kinder baldmöglichst wieder in ihre gewohnten Abläufe zurückkehren können. Alles was dazu beitragen kann, sei zu fördern. Sicherheitsfachmann Uwe Heyne merkte an, dass es in der derzeitigen Lage einfach nötig sei, sich eigene praktische Lösungen zu überlegen, da zentrale Regelungen oftmals sehr kurzfristig kommen und die Umsetzung dadurch schwierig und kostenintensiv wird. Auch Schulamtsdirektor Rudolf Hofmann besichtigte die handwerklich ausgefeilte Modelllösung und freute sich, dass in Walderbach voraus gedacht wird. „Wir wissen alle nicht wie lange uns Corona begleiten wird. Deshalb ist es gut und wichtig effektive Schutzmaßnahmen zu haben. Unsere Kinder müssen wieder zurück in die Schulen und zwar alle.“ Humorvoll fügte der Schulrat hinzu: „Und wenn es vorbei ist und wir brauchen die Abtrennungen nicht mehr, dann wissen wir auch schon was wir damit machen. Dann wird aus dem Spuckschutz mit ein bisschen Farbe ein „Spickschutz“.“ Ein Ausblick, der gerne schon in naher Zukunft Wirklichkeit werden darf.

 
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